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Warum brennen Brennnesseln

Im Rahmen des Fereienprogramms waren wir mit 14 Kindern viele Stunden im Wald, um zu ergründen warum Brennesseln brennen. Die Neugier war groß und auch der Drang zur Selbsterfahrung 😉. Mit einem kleinen Experiment haben wir den Kindern ganz anschaulich erklärt wie das so funktioniert mit dem Brennen. Aber das Brennnesseln auch schmecken, davon konnten sich die Kinder selbst überzeugen. In der Pause gab es Brennnessel Minze Sirup mit Mineralwasser. Doch Brennnesseln sind auch absolut unersätzlich für viele Schmetterlinge. Wir sind mal gespannt in wie vielen Gärten Brennnesseln jetzt doch einen Platz bekommen.

Warum brennen Brennnesseln?

Was ihr in den Ferien auf keinen Fall verpassen solltet!
Warum brennen Brennnesseln?

24. August 2018, 09.00 – 16.00 Uhr
Wenn ihr schon immer wissen wolltet warum
Brennnesseln brennen, aber Schmetterlinge sie zum Leben brauchen, warum wir Tee daraus machen oder wie ein Brennnessel Kaugummis schmeckt, solltet ihr euch auf eine spannende Reise mit uns durch den Wald begeben. Einen ganzen Tag werden wir uns mit dieser faszinierenden Pflanze beschäftigen und mit spannenden Experimenten öffnen wir eine Tür zu einer verborgenen Welt, die doch eigentlich vor unseren Augen liegt.
Festes Schuhwerk, lange Hose und ein Fresspaket sind unbedingt erforderlich.
Alter: 6-10 Jahre
Treffpunkt: Naturschutzzentrum Steinbeke, Forsthaus, Sandweg 49, Bad Lippspringe
Kosten: ohne

Anmeldung: unter Tel. 0176-23881190 oder
per E-Mail an:info@ubi-owl.de

Das Geheimnis des kalten Lichts

Eine Wanderung zu den Glühwürmchen veranstaltet die Umwelt-Bildung-Initiative OWL am Freitag, 29. Juni.Um 20.30 Uhr beginnt am Forsthaus Steinbeke, Sandweg 49 in Bad Lippspringe, die ca  zweistündige Tour durch den Wald. Große und kleine Forscher haben die Gelegenheit, mehr über das Geheimnis des kalten Lichts zu erfahren. Erläuterungen, Entdeckungen und Erlebnisse  umrahmen die Tour, in deren Mittelpunkt natürlich die Suche nach den Glühwürmchen steht. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Die gleiche Veranstaltung bieten wir eine Woche später, am Freitag, 6. Juli, um 21 Uhr, im an der Walderlebnisschule Modexen in Brakel statt,  Treffpunkt ist an den Parkplätzen. Anmeldungen bitte über die VHS Bad Driburg

Über allen Gipfeln…

Wanderers Nachtlied von Wolfgang Goethe ist wohl das Gedicht für einen literarischen Waldspaziergang. Dabei wollen wir unser Augenmerk bei der Tour am Sonntag, 1. Juli, um 15 Uhr ab Forsthaus Steinbeke, Sandweg 49, Bad Lippspringe gar nicht so sehr auf die Klassiker legen. Vielmehr geht es vor allem um das Erleben der Natur und das Innehalten bei schönen Gelegeneheiten zu passenden Gedanken und Gedichten – und hierzu sind uns alle Freunde von Natur und Literatur willkommen. Lyrik und Prosa, Erbauliches und Ironisches soll die rund zweistündige Wanderung umrahmen. Höhepunkt wird der Abschluss auf der Wiese am Forsthaus sein: Hier begrüßen wir die durstigen Heimkehrer mit einem guten Tropfen und einigen Canapes. Wer mag, kann hier ebenfalls einen Lieblingsvers zum besten geben oder eine Textstelle vortragen. Klar, dass wir auch zum Schmökern auch einen Büchertisch aufstellen. Zur besseren Planung wäre eine Anmeldung per E-Mail schön: info@ubi-owl.de Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Auf zu neuen Ufern

Kuh Lieselotte unterm Hammer

Mit frischen Reibeplätzchen und selbst gemachtem Apfelwein verabschiedet sich die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL am Sonntag, 15. Oktober, von der Landesgartenschau. Zwischen 11 und 18 Uhr haben Besucher in der Ausstellung in der Arminiusstraße 7a in Bad Lippspringe noch einmal die Gelegenheit, sich über Urban Gardening, also das Gärtnern in der Stadt, zu informieren. Höhepunkt des Abschlusstages werden die Versteigerungen von vier gerahmten großformatigen Zeichnungen aus der Feder von Alexander Steffensmeier sein. Der Autor der bekannten Kuh Lieselotte hatte die Werke nach einer Veranstaltung der UBI überlassen.

 

Gärtnern mit Kindern

Gärtnern mit Kindern

11. Oktober, 19:30 Uhr
im Urban-Gardening –Laden Bad Lippspringe, Arminiusstraße 7a

Auch oder gerade in der heutigen Zeit, in der viele Kinder in Städten aufwachsen und viel Zeit mit Computerspielen verbringen, ist es vielen Eltern und Erziehern wichtig, ihren Kindern die Zusammenhänge in der realen Natur näherzubringen. Haben Kinder die Möglichkeit, draußen zu sein, Tiere und Pflanzen kennenzulernen, wird daraus eine enge Beziehung entstehen. Sie sind wissbegierig und lernen mit allen Sinnen. Es sind vor allem eigene, praktische Erfahrungen, die Kinder prägen.
Anhand von Bildern und praktischen Beispielen möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie als Eltern, Großeltern, LehrerIn oder ErzieherIn das ganze Jahr über, Garten und Natur mit ihren Kindern erleben können.

Monika Knebel                                                 Dorothea Baumjohann
Gärtnerin, Gartentherapeutin                Gärtnerin, Gartentherapeutin
Fachkraft für Psychomotorik                  Gartenfotografin, Autorin

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 2€

Natur entdecken – Streifzüge zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne

Natur entdecken – Streifzüge zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne

5. Oktober 19.30 Uhr Ladenlokal Arminiusstraße 7a,                               Bad Lippspringe

„Warum sieht eigentlich die Landschaft so aus, wie sie aussieht?“ Mit dieser Fragestellung im Gepäck hat Annette Fischer unzählige Streifzüge durch die vielgestaltige Region zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne unternommen. Bewaldete Bergrücken und Täler bestimmen dort ebenso das Bild wie fast baumlose Hochflächen, ackerbaulich genutzte Börden, von Grünland geprägte Flussniederungen sowie eine Sandebene, auf deren kargen Böden Kiefern- und Heidebewuchs dominieren. Zu entdecken gab es dabei eine ganze Menge: Lichte Buchenbestände, in denen zeitig im Jahr die Frühblüher ihre Teppiche ausbreiten, und Orchideenwiesen, die mit sommerlicher Farbenpracht und überraschender Artenfülle beeindrucken; schroffe Felsen, deren Geheimnisse sich oft erst auf den zweiten Blick offenbaren, und einiges mehr: Verborgene Schönheiten aufspüren und Bekanntes, auch Alltägliches im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen – darum geht es Annette Fischer, die als Fotografin Natur und Landschaft zwischen Weser und Diemel, Alme, Lippe und Ems erkundet. „Man sieht nur, was man weiß“ ist ihr Motto, wenn sie den landschaftlichen Eigenarten unter anderem von Paderborner Hochfläche und Senne, Eggegebirge und Brakeler Bergland nachgeht. Die Ergebnisse ihrer Studien und Entdeckungstouren sind in einem opulenten Text-/Bildband zusammengefasst, den der Paderborner Bonifatius-Verlag 2016 herausgebracht hat. Einen Teil ihrer beeindruckenden Fotografien präsentiert die in Schlangen / Kreis Lippe lebende Fotodesignerin und Autorin nun in einem Vortrag, den die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL im Rahmen der Landesgartenschau anbietet.

 

Edle Tropfen aus dem Garten

Edle Tropfen aus dem Garten
Mittwoch, 27. September, ab 19.30 Uhr ein in die Urban-Gardening-Ausstellung in Bad Lippspringe, Arminiusstraße 7a

Fruchtweinseminar
Tipps und Tricks von Apfelfederweißer bis Zwetschengeist
Wohin mit den Apfelbergen? Was lässt sich außer Kuchen und Marmelade noch aus Pflaumen & Co machen? Ein Seminar zum Thema Fruchtweine gibt Anregungen und Hintergrundinformationen, wie sich aus Obst und sogar einigen Gemüsesorten leckere Weine machen lassen. Vorbereitung, Rezepte, Hygiene und Erfahrungen sind Inhalt eines interessanten Abends, bei dem auch manch leckerer Tropfen verköstigt wird. Die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL lädt alle Interessierten am . „Kommen Sie mit dem Rad“, rät Seminarleiter und Chemiker Frederick Lüke.

Wildbienen – Garanten unserer biologischen Vielfalt sind stark bedroht.

Wildbienen

Vortrag, 20. September 2017 19 Uhr                                                       Ladenlokal Urban Gardening, Arminiusstraße 7a, Bad Lippspringe

Die Wildbienen als Garanten unserer biologischen Vielfalt sind stark bedroht. Die Bedeutung der Wildbienen mitsamt ihrer Entwicklung, ihrer Fortpflanzungs- und Lebensweise, sowie ihrem Nutzen als unentbehrliche Bestäuber weltweiter Kultur- und Blütenpflanzen werden vorgestellt. Sämtliche der 560 Arten, die noch in der BRD vorkommen, stehen unter strengstem Naturschutz. 50% stehen bereits auf der Roten Liste. Aber warum sterben unsere Bienen?

Wie man mit einfachsten Mitteln für unsere Artenvielfalt Sorge tragen kann, veranschaulicht Hermann Hunfeld  mit Hilfe wunderbarer und informativer Bilder.

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 2€

 

Der Wald spricht viele Sprachen – Wir sind ausgezeichnet!

Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur- Natur für alle“ an und lenkt den Blick auf die Chancen, die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Die Dekade möchte bei mehr Menschen Interesse für die Naturvielfalt wecken und das Naturbewusstsein in der Gesellschaft stärken. Im Rahmen des Sonderwettbewerbs werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen ausgezeichnet.

Das Projekt „Der Wald spricht viele Sprachen“, ausgezeichnet am 3. September 2017, trägt in beispielhafter Weise dazu bei, Flüchtlingskindern einen ungewöhnlichen wie anregenden Einblick in den Wald, in die Sprache und die Mentalität ihrer neuen Heimat zu geben.

 

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen verschiedener Länder und Kulturen gemeinsam für ein Thema  zu begeistern und darüber Gemeinsamkeiten, Interaktion sowie Anerkennung zu generieren, ist Ziel des Projektes.

Der Wald  ist der ideale Ort für Selbsterfahrung  und Vertrauensbildung, und  ist vor allem ein kindgerechter Ort für Spiele / zum Entdecken. Darüber hinaus  ist er Lernort für Sprache und weitere fächerübergreifende Kenntnisvermittlung (Mathematik, Kunst, Sport, Sachkunde, …), vor allem aber in Sich ein bedeutender Lebensraum.

Biologische Vielfalt
Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de

UN Dekade Biologische Vielfalt: Soziale Natur- Natur für Alle

Morgen, am 3. September ist es soweit.  Unser Projekt – Der Wald spricht viele Sprachen-wird im Rahmen des Sonderwettbewerbs Soziale Natur – Natur für Alle der UN Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Für uns ist das eine großartige Würdigung unserer Arbeit.

Hier das Interview mit unseren Vorsitzenden Frederick Lüke und Matthias Schmitt.

 

Kistengärtnern

Kistengärtnern

Praktische Tipps zum Aufbau und zur Bepflanzung gibt es am 30. August ab 19:30 im Urban- Gardening –Laden.

Um eigenes Gemüse ernten zu können, braucht man nicht zwangsläufig einen großen Gemüsegarten. Nicht einmal ein Beet, vor dem ein Gartenneuling mit vielen Fragezeichen im Kopf steht, ist unbedingt erforderlich. Denn: Gärtnern geht auch in Kisten. Aus Bäckerkisten können Sie ganz leicht ein Hochbeet bauen. Und, was für viele Menschen auch wichtig ist: es lässt sich ebenso leicht wieder abbauen.
Ein Kistenhochbeet ist mobil. Es wird auf einer oder mehreren Europaletten aufgebaut. So können Sie es z. B. in der nächsten Saison auch an einer anderen Stelle wieder aufbauen. Zur Not lässt sich ein Kistenhochbeet mit einem Hubwagen sogar fertig bepflanzt transportieren.

Dorothea Baumjohann, Gartenfotografin und Autorin für Gartenbücher.

Ferienprogramm Urban Gardening

Ferienprogramm

Montag, 21. Dienstag 22. und Mittwoch, 23. August von jeweils 18 bis 21 Uhr
Rübenweib und Furchenkönig
In Kooperation mit Barbara Leiße, Künstlerin
Zauberhafte Gartenskulpturen

In einer einfachen Technik bauen wir uns eine wetterfeste Gartenskulptur. Sie darf aus dem Reich der Phantasie kommen oder sich am Leben orientieren. Es werden Hilfen bei der Ideenfindung, der künstlerischen Umsetzung und der handwerklichen Fertigstellung gegeben.
Anmeldung erforderlich, max. 10 Personen 18-99 Jahre
Kosten15 Euro

 

Dienstag, 22. August 14-17 Uhr
Ein Mobile aus der Zaubernuss
Aus den Stöcken der Zaubernuss wollen wir ein Mobile basteln. Wir durchbohren die Stöcke und sie können eingefilzt oder schön verziert werden. Mit selbstgefilzten Kugeln runden wir die ganze Sache ab.
Anmeldung erforderlich, max. 8 Kinder ab 6 Jahre
Kosten 2 Euro

 

Donnerstag, 24.  August 15:30 Uhr
Wir bauen Nisthilfen für Spatzen
In Kooperation mit dem BUND Paderborn
Mehr Platz für den Spatz,  wir bauen Nisthilfen für Spatzen.
Ein Spatzen-Nistkasten ist eine echte Hilfe für unsere heimischen Sperlinge. Die putzigen Vögel finden nämlich immer seltener geeignete Plätze für ihre Nester und sind häufig auf eine Nisthilfe angewiesen.
Spatzen sind Höhlen- und Nischenbrüter. Sie bauen ihre Nester bevorzugt in Mauernischen alter Gebäude oder in Hohlräumen unter Dachziegeln. Durch überall aus dem Boden sprießende Neubauten mit glatten Fassaden finden die kleinen Spatzen immer weniger Nistmöglichkeiten. Vogelunfreundliche Fassadensanierungen, bei denen alte Fassaden zum Schutz vor Taubenkot mit Spikes oder Schutznetzen und -gittern ausgestattet werden, machen es den Spatzen zusätzlich schwer. Infolgedessen steht der einstige Allerweltsvogel inzwischen auf der Vorwarnliste für die Rote Liste der gefährdeten Brutvögel in Deutschland.
Deswegen wollen wir mit Euch Nisthilfen bauen um es den Spatzen bei uns leichter zu machen!

Anmeldung erforderlich, max 10 Kinder ab 6 Jahren
Kostenbeitrag 5 Euro

Nützlinge im Garten

Nützlinge im Garten

Immer mehr Menschen setzen heutzutage auf Produkte aus biologischer Landwirtschaft – doch auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon kann jeder biologisch und ökologisch wirken. Dies ist besonders wichtig, da in den letzten Jahren die Insekten- und Vogelbestände dramatisch zurückgegangen sind.

Neben dem Anlocken von Bienen und anderen Bestäubern mit Hilfe von ausgedehnten Blumenbepflanzungen, kann man auch den ganz kleinen und großen Helfern ein Zuhause bieten und sich und seinem Garten viele Vorteile verschaffen.

Dabei entdeckt man so manchen Wolf im Schafspelz – aber auch hin und wieder ein Schaf im Wolfspelz.

12. Juli 2017 im Urban Gardening Laden um 19.30 Uhr

Kosten für Nichtmitglieder 2 Euro

 

Einladung zum zweiten Urban Gardening Kaffeetrinken

Wir laden alle Interessierten, Gartenfreunde, Passanten, Anwohner, Kinder ein zum 2. „Gartencafe“.   Wir wollen Ideen austauschen und einfach ins Gespräch kommen.
Rhabarber, Erdbeeren, Johannisbeeren sind sooooo lecker….

Wo?           Arminiusstr. 7a
„urban gardening“
Wann?      24. Juni 2017
Uhrzeit    14.00h bis 16.30

Abtreibung im Jahre 1784

Der spannende Fall einer Abtreibung im Jahr 1784 in Lippe steht im Mittelpunkt eines historisch-chemischen Vortrags, der am Dienstag, 20. Juni, um 19 Uhr in Bad Lippspringe stattfindet. Treffpunkt ist das Urban-Gardening-Ladenlokal in der Arminiusstraße 7a.
Welche Mittel wurden verwendet? Wer hat sie besorgt? Wie wirkten sie? Was wusste man damals eigentlich über die Möglichkeiten, eine Leibesfrucht zu beseitigen?
Der Chemiker und Journalist Frederick Lüke geht in seinem Vortrag diesen Fragen nach. Er berichtet über die Entdeckung zweier mysteriöser Pulver, die offenbar zwischen Gerichtsakten gerieten und dort vergessen wurden.

Eintritt für Nichtmitglieder 2 Euro

Gartencafe

Einladung zum ersten Urban Gardening Kaffeetrinken

Wir laden alle Interessierten, Gartenfreunde, Passanten, Anwohner, Kinder ein zum 1. „Gartencafe“.   Wir wollen Ideen austauschen und einfach ins Gespräch kommen.

Rhabarber und Erdbeeren sind sooooo lecker….

 

Wo?           Arminiusstr. 7a

                   „urban gardening“

Wann?      27. Mai 2017

Uhrzeit    14.00h bis 16.30h

Gartenkindergruppe

Wir gründen eine Gartenkindergruppe! Alle Kinder, die Lust haben im Projekt Urban Gardening mitzumachen, die ihren eigenen kleinen Kistengarten anlegen wollen, die wissen wollen wie man aus dem eigenen Gemüse einen Salat zubereitet, sind bei uns herzlich willkommen. Wir starten am 7. Juni, immer Mittwochs, in der Zeit von 16.30-17.45 Uhr.

Bild könnte enthalten: Schuhe und Innenbereich
Achtung: die Teilnahme ist auf 8 Kinder begrenzt, Alter 6-10 Jahre, einmaliger Kostenbeitrag 5€ ! Anmeldungen bitte an info@ubi-owl.de oder direkt im Laden, Arminiusstr.7a Bad Lippspringe.

Naturnahe Gärten – lebendig, nützlich, schön!

 23. Mai 2017 19 Uhr

Adalbert Niemeyer-Lüllwitz

Ein Garten ist Teil der Natur – die Natur sollte Teil des Gartens sein! Naturnahe Gärten sind weder Naturschutzgebiet noch Unkrautwildnis. Als „Partner der Natur“ können wir vielmehr sehr attraktive Gärten schaffen, die auf vielfältige Weise genutzt werden können – sowohl zum Erholen, Erleben und Lernen als auch zum Spielen, Arbeiten und (erfolgreichen) Ernten.

Mit vielen Bildbeispielen aus der gärtnerischen Praxis wird im Vortrag gezeigt, wie naturnahe Gärten gestaltet und gepflegt werden können. Mögliche Lebensbereiche und Gestaltungselemente werden ebenso vorgestellt wie die dazu passenden Pflanzen. Hecken, Wiesen, Teiche oder Trockenmauern bringen ebenso Abwechslung in den Garten wie bunte Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete. Wo möglich, sollten bodenständige, insektenanlockende, blühende und früchtetragende Gehölze und Stauden bevorzugt gepflanzt werden, da sie als Lebensgrundlage für unsere Tierwelt von besonderer Bedeutung sind. Auch Wildkräuter („Unkräuter“) werden nach Möglichkeit geduldet bzw. an geeigneten Standorten gezielt angesiedelt. Das alles hat Einfluss auf das Zusammenleben von Pflanzen und Tieren im Garten.

Angesprochen werden mit dem Vortrag alle, die ein Stück Natur als Garten nutzen können, ob in einer Kleingartenanlage, an einem eigenen Haus oder an anderer Stelle. Auch Möglichkeiten für naturnahes Grün auf kleinster Fläche werden angesprochen.

Der Referent stützt sich auf langjährige Erfahrungen als gelernter Gärtner und Gartenbauingenieur, Biologe und Umweltpädagoge sowie als Autor zahlreicher Garten-Publikationen.  Mit seinen praktischen Beispielen, u.a. auch aus seinem eigenen Bielefelder Naturgarten, möchte er zeigen, wie Gärten voller Erlebnisreichtum entwickelt werden können. Gärten, die viele Chancen bieten,  Menschen von Kindheit an an Natur heranzuführen. Gärten, die damit auch einen kleinen Beitrag dazu leisten können, der fortschreitenden Entfremdung von der Natur zu begegnen.

 

 

Kraft und Remmel beim Urban Gardening

12. April,                                                                                                   die Tore der Landesgartenschau haben sich geöffnet!

 

Am Mittwoch war es endlich soweit, die Landesgartenschau wurde feierlich eröffnet. Die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und unser Umweltminister Johannes Remmel ließen sich es nicht nehmen persönlich dabei zu sein.  Gemeinsam besuchten sie auch unser kleines Gartenprojekt.

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Vor der Eröffnung allerdings verschaffte sich Johannes Remmel persönlich einen Eindruck von unserem Ladenlokal und Ausstellung. IMG_20170412_094838 (1)

 

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Seit Mittwoch haben wir täglich geöffnet und es waren schon unglaublich viele Besucher an der ersten Tagen da. Es gibt bisher nur Begeisterung und tolle Rückmeldungen. Wir geben uns Mühe, dass es so bleibt!

 

 

Urban Gardening

Während der ganzen Landesgartenschau finden täglich Mitmachaktionen vor dem Ladenlokal statt. 

Im April und Mai können Sie Samenkugeln erstellen um graue, langweilige Ecken zu begrünen.

Samenbomben herstellen

Unter Anleitung können Samenbomben hergestellt und erworben werden.

  • je 4-5 Löffel Blumenerde / Tonpulver
  • ein Teelöffel vom Blumensamen (z.B. Ringelblume, Klatschmohn, Kornblume, Rosmarin, Lavendel, Malve, Johanniskraut, Perserklee) untermischen und mit Wasser vermengen
  • wallnussgroße Bälle formen und diese ca. 12 Stunden trocknen lassen

zwei Stück / 0,50€

12. April 2017

Eröffnung Landesgartenschau Bad Lippspringe

Besuchen Sie uns in der Arminiusstraße 7a.  Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

Wildes OWL – zu Land, zu Wasser und in der Luft

 

Wildes OWL – zu Land, zu Wasser und in der Luft

27.10.2016, 13-17 Uhr im Hammerhof
Veranstalter Waldinformationszentrum Hammerhof

Im vergangenen Jahr widmete sich der wildbiologische Workshop über das „Wilde OWL“ (Ostwestfalen-Lippe) dem Wolf. An der Veranstaltung mit Ulrich Wotschikowsky, Frank Faß und Dr. Micha Herdtfelder haben viele teilgenommen. Das Thema Wolf bleibt auch in NRW aktuell. Zuletzt im Mai wurde am Hammerhof im Rahmen des ersten NRW-Herdenschutztages zusammen mit NABU, SZV und LWK das Thema bearbeitet und  insbesondere Tierhaltern, die verschiedenen Möglichkeiten des Herden- bzw. Weidetierschutzes vorgestellt.

Am 27. Oktober geht es beim Workshop 2016 nicht um den Wolf. Es geht aber wieder um Tierarten, die gerade in die Region OWL oder nach NRW zurückkehren bzw. zurückgekehrt sind. Wie beim Wolf sind bei diesen Rückkehrern auch Arten dabei, die ein mehr oder weniger aufwendiges Wildtiermanagement erforderlich machen können. Was immer notwendig ist, ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die den Menschen die Rückkehrer vorstellt und evtl. notwendige Wege des Zusammenlebens und Akzeptierens aufzeigt.

In einem kleinen Nachmittags-Workshop am 27.10. von 13.00 bis 17.00 Uhr stellen sich mit drei praxiserfahrenen Wildtierexperten drei besonders interessante Arten vor: Ole Anders zum Luchs, Anja Roy zum Fischotter und Dr. Carsten Hinnerichs zum Kolkraben Weitere Hinweise sowie Anmeldung und Wegbeschreibung finden Sie im unten stehenden Flyer.

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Glühwürmchenwanderung

Bei Licht betrachtet sehen Glühwürmchen unspektakulär aus. Doch bei einem abendlichen Spaziergang erhellen die Leuchtkäfer nicht nur den Weg, sondern auch die Gemüter ihrer Beobachter. So waren auch am Freitag, 8. Juli. wieder Groß und Klein mit uns drei Stunden im Wald. In der Dämmerung haben sich dann auch die Glühwürmchen von ihrer besten Seite gezeigt und geleuchtet was das Zeug hielt. Für viele war es dann doch tatsächlich das erste Mal und es war durchaus ein ergreifendes Erlebnis. Wir haben nicht nur das Geheimnis des kalten Lichts gelüftet, auch Sternenbilder  wurden gelegt und zum Abschluss sind alle einzeln oder in kleinen Gruppen einer langen Lichtspur durch den Wald gefolgt.

Umweltbildung tut Not

Umweltbildung tut not:

Zahlreiche Veranstaltungen der verschiedenen Gruppierungen im Kreis Paderborn zeigen immer wieder, wie wichtig es ist, den Wissensschatz rund um die Natur zu verbreiten oder sie in Zusammenarbeit mit Schulen in jüngere Hände weiterzugeben.

Um die Beteiligten dieses überwiegend ehrenamtlichen Engagements einmal unter einem Dach zusammenzubringen, veranstaltet die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL (UBI), in Kooperation mit dem Regionalforstamt Hochstift, der Biologischen Station, der Paderborner Naturschule und dem Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge  am Dienstag, 28. Juni, um 19 Uhr ein Treffen.

Ziel dieser ersten Zusammenkunft ist, dass sich alle Beteiligten einmal kennenlernen und in einen Gedankenaustausch treten. Daraus können dann Synergien, Ideen für Projekte und Fortbildungsmaßnahmen entstehen. Denkbar ist auch die Bildung eines Netzwerks, bei dem sich die jeweiligen Fachleute der heimischen Gruppierungen gegenseitig unterstützen. Denn besonders die Umweltbildung mit jungen Menschen fordert einen besonders großen Personaleinsatz.

Das erste Umweltbildungs Treffen findet statt in den Räumen der Biologischen Station in Ostenland, Birkenallee 2,

Interessenten sind herzlich willkommen

 

Der Wald spricht viele Sprachen – Fazit

Die UBI-Unterstützer sind nach ihrer Premiere ebenso angetan von der Waldaktion wie die Kinder, die am ersten Schultag nach den Osterferien von nichts anderem sprachen als von ihren Erlebnissen.     Der Umwelt-Bildungs-Initiative geht es ähnlich. Für ihre Mitglieder ist klar, dass noch etliche Wiederholungen folgen sollen. Das Fazit der Gruppe: Die Kinder konnten für drei Tage nicht nur aus ihrem Alltag entfliehen. Sie hatten Gelegenheit, einen so ungewöhnlichen wie anregenden Einblick in den Wald, in die Sprache und die Mentalität ihrer neuen Heimat zu werfen.​

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Der Wald spricht viele Sprachen – Bericht der NW

Der Wald versteht alle Sprachen

Flüchtlingskinder: 18 Mädchen und Jungen aus sieben Ländern erkunden drei Tage lang die Natur. Einige von ihnen wollen am liebsten am Sonntag gleich wieder vorbeischauen

Von Jutta Steinmetz
Paderborn. Adnan ist zehn Jahre alt und hat eine neue Bekanntschaft gemacht, die seine ganze Begeisterung gefunden hat. Drei Tage lang zog er mit anderen Kindern durch den Wald. Unter dem Motto „Der Wald spricht viele Sprachen“ hatte die Umweltbildungsinitiative Ostwestfalen (UBI) Flüchtlingskinder eingeladen, tief einzutauchen in ein Naturphänomen, das als typisch deutsch gilt.

Aber auch Adnan, 2015 zusammen mit Schwester Falak und den Eltern nach langer Flucht aus Syrien über Libyen und Italien in Paderborn angekommen, kann den stattlichen Buchen, die nahe dem Naturschutzzentrum Steinbeke wachsen, den sprießenden Sträuchern und dem fröhlichen Vogelgezwitscher nicht widerstehen. „Sonntag will ich wieder hier hin“, sagt der Zehnjährige, während er am Ende der 19-köpfigen Kindergruppe den Hang hinaufstapft.

Warum die elfjährige Falak viele Runden um eine Waldwiese dreht

Für ihn und die meisten anderen Jungen und Mädchen ist es das erste Mal, dass sie einen Wald betreten, hier spielen und herumtollen dürfen. Und so rennt Falak begeistert Runde um Runde, als die Kinder eine große, saftig grüne Wiese am Waldrand erreichen. „Ich muss jetzt einfach mal laufen“, sagt die Schülerin. „Sie ist begeistert von der Weite“, erklärt UBI-Mitglied Gerda Werth.

Da sind Murad und Fadaya schon ein bisschen abgeklärter. Sie kennen Wald aus ihrer Heimat Aserbaidschan. Als Ranger Carsten Wiethoff (Wald und Holz NRW) und UBI-Waldpädagogin Norika Creuzmann ganz zu Anfang die fünf wichtigen Waldregeln erklären, sind die für die Geschwister nicht neu. Auch in den Wäldern ihrer alten Heimat dürfen keine Pflanzen herausgerissen, keine Tiere verletzt, darf kein Weg verlassen, kein Müll weggeworfen und kein Lärm gemacht werden, erzählen die beiden.

Nach der Beschwörung aller guten Waldgeister geht?s los. Da werden Tierlaute erlauscht, Spuren erspäht, Bäume ertastet, eichhörnchengleich Nüsse versteckt und gefunden, aber es wird auch viel gesprochen und gefragt.

Ausgedacht hat sich das Programm die Waldpädagogin Norika Creuzmann, die von Ranger Carsten Wiethoff (Wald und Holz NRW) ebenso unterstützt wird wie von den UBI-Mitgliedern Matthias Schmitt, Uli Mertens, Ludger Schütte, Anna Heyne-Mudrich und Heidrun Greine. „Vor allem geht es darum, dass die Kinder den Wald erleben“, erklärt Creuzmann. Dass sich jetzt Flüchtlingskinder zwischen den Bäumen tummeln, das mache keinen Unterschied zu den Gruppen, die sich sonst einfinden. Die 18 Mädchen und Jungen, die aus sieben Ländern stammen, sind ebenso freiheits- und bewegungsliebend, ebenso wissbegierig und interessiert wie andere Kinder auch.

Und ebenso neugierig. So mag Sheila nicht aufgeben, als sie einen prächtigen Käfer entdeckt, der sich aber immer wieder zu verstecken versucht. Begeistert, aber liebevoll nimmt sie ihn auf die Hand, führt das Insekt ihren Mitstreitern, aber vor allem Carsten Wiethoff vor. Zu gern möchte sie wissen, was sie da gefunden hat. Der Ranger lacht, fotografiert das Krabbeltier, das dann seine Freiheit wiedererhält, und verspricht, nach der Rückkehr ins Naturschutzzentrum Fachbücher zu Rate zu ziehen.

Weitere Waldprojekte sind geplant – auch für Erwachsene

„Dieses Projekt wird fortgeführt und ausgebaut“, sagt Norika Creuzmann und freut sich, dass das Schlänger Autohaus Deckers einen Bulli für das Abholen der Kinder zur Verfügung stellte – ebenso wie der Landesbetrieb Wald und Holz, der Caterer-Betrieb Esslust für einen schmalen Kostenbeitrag Frühstückspakete beisteuerte und auch die evangelische Frauenhilfe als Förderin mit im Boot war. Weitere Pläne werden geschmiedet. Denn UBI will auch erwachsene Flüchtlinge in den Wald locken. Eine Anmeldung dürfte da bereits sicher sein. Der Vater der kleinen Editha aus Bosnien hätte am liebsten schon bei der Kinderaktion mitgemacht.IMG_0332

 

© 2016 Neue Westfälische
15 – Paderborn (Kreis), Samstag 02. April 2016

Der Wald spricht viele Sprachen

Mit dem Projekt –  Der Wald spricht viele Sprachen – macht sich die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL in Kooperation mit dem Regionalforstamt Hochstift  erneut auf, um mit seinen Besuchern Flora und Fauna erlebbar zu machen.

Dieses Projekt richtet sich an 30 Flüchtlingskinder im Alter  von 6 bis 12 Jahren. Sie werden am Donnerstag, 31. März sowie am Freitag, 1. April und Samstag, 2. April,  in der Zeit von 10 bis 16 Uhr einen tollen Tag im Wald verbringen, die hiesige Natur spielerisch kennenlernen und dabei ihre Zukunftssorgen ein Stück weit vergessen können. Start der Tour  in den Urwald von Bad Lippspringe ist das Naturschutzzentrum an der Steinbeke, Sandweg 49.

Wir organisieren einen Bus, damit die Kinder sicher in den Wald und wieder zurück kommen.

Für ein gemeinsames Mittagessen, sowie Verpflegung zwischendurch ist gesorgt. Dafür erheben wir pro Kind eine Kostenbeitrag von 2 €.