Alle Beiträge von ubi-owl

Auf zu neuen Ufern

Kuh Lieselotte unterm Hammer

Mit frischen Reibeplätzchen und selbst gemachtem Apfelwein verabschiedet sich die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL am Sonntag, 15. Oktober, von der Landesgartenschau. Zwischen 11 und 18 Uhr haben Besucher in der Ausstellung in der Arminiusstraße 7a in Bad Lippspringe noch einmal die Gelegenheit, sich über Urban Gardening, also das Gärtnern in der Stadt, zu informieren. Höhepunkt des Abschlusstages werden die Versteigerungen von vier gerahmten großformatigen Zeichnungen aus der Feder von Alexander Steffensmeier sein. Der Autor der bekannten Kuh Lieselotte hatte die Werke nach einer Veranstaltung der UBI überlassen.

 

Gärtnern mit Kindern

Gärtnern mit Kindern

11. Oktober, 19:30 Uhr
im Urban-Gardening –Laden Bad Lippspringe, Arminiusstraße 7a

Auch oder gerade in der heutigen Zeit, in der viele Kinder in Städten aufwachsen und viel Zeit mit Computerspielen verbringen, ist es vielen Eltern und Erziehern wichtig, ihren Kindern die Zusammenhänge in der realen Natur näherzubringen. Haben Kinder die Möglichkeit, draußen zu sein, Tiere und Pflanzen kennenzulernen, wird daraus eine enge Beziehung entstehen. Sie sind wissbegierig und lernen mit allen Sinnen. Es sind vor allem eigene, praktische Erfahrungen, die Kinder prägen.
Anhand von Bildern und praktischen Beispielen möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie als Eltern, Großeltern, LehrerIn oder ErzieherIn das ganze Jahr über, Garten und Natur mit ihren Kindern erleben können.

Monika Knebel                                                 Dorothea Baumjohann
Gärtnerin, Gartentherapeutin                Gärtnerin, Gartentherapeutin
Fachkraft für Psychomotorik                  Gartenfotografin, Autorin

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 2€

Natur entdecken – Streifzüge zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne

Natur entdecken – Streifzüge zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne

5. Oktober 19.30 Uhr Ladenlokal Arminiusstraße 7a,                               Bad Lippspringe

„Warum sieht eigentlich die Landschaft so aus, wie sie aussieht?“ Mit dieser Fragestellung im Gepäck hat Annette Fischer unzählige Streifzüge durch die vielgestaltige Region zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne unternommen. Bewaldete Bergrücken und Täler bestimmen dort ebenso das Bild wie fast baumlose Hochflächen, ackerbaulich genutzte Börden, von Grünland geprägte Flussniederungen sowie eine Sandebene, auf deren kargen Böden Kiefern- und Heidebewuchs dominieren. Zu entdecken gab es dabei eine ganze Menge: Lichte Buchenbestände, in denen zeitig im Jahr die Frühblüher ihre Teppiche ausbreiten, und Orchideenwiesen, die mit sommerlicher Farbenpracht und überraschender Artenfülle beeindrucken; schroffe Felsen, deren Geheimnisse sich oft erst auf den zweiten Blick offenbaren, und einiges mehr: Verborgene Schönheiten aufspüren und Bekanntes, auch Alltägliches im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen – darum geht es Annette Fischer, die als Fotografin Natur und Landschaft zwischen Weser und Diemel, Alme, Lippe und Ems erkundet. „Man sieht nur, was man weiß“ ist ihr Motto, wenn sie den landschaftlichen Eigenarten unter anderem von Paderborner Hochfläche und Senne, Eggegebirge und Brakeler Bergland nachgeht. Die Ergebnisse ihrer Studien und Entdeckungstouren sind in einem opulenten Text-/Bildband zusammengefasst, den der Paderborner Bonifatius-Verlag 2016 herausgebracht hat. Einen Teil ihrer beeindruckenden Fotografien präsentiert die in Schlangen / Kreis Lippe lebende Fotodesignerin und Autorin nun in einem Vortrag, den die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL im Rahmen der Landesgartenschau anbietet.

 

Edle Tropfen aus dem Garten

Edle Tropfen aus dem Garten
Mittwoch, 27. September, ab 19.30 Uhr ein in die Urban-Gardening-Ausstellung in Bad Lippspringe, Arminiusstraße 7a

Fruchtweinseminar
Tipps und Tricks von Apfelfederweißer bis Zwetschengeist
Wohin mit den Apfelbergen? Was lässt sich außer Kuchen und Marmelade noch aus Pflaumen & Co machen? Ein Seminar zum Thema Fruchtweine gibt Anregungen und Hintergrundinformationen, wie sich aus Obst und sogar einigen Gemüsesorten leckere Weine machen lassen. Vorbereitung, Rezepte, Hygiene und Erfahrungen sind Inhalt eines interessanten Abends, bei dem auch manch leckerer Tropfen verköstigt wird. Die Umwelt-Bildungs-Initiative OWL lädt alle Interessierten am . „Kommen Sie mit dem Rad“, rät Seminarleiter und Chemiker Frederick Lüke.

Wildbienen – Garanten unserer biologischen Vielfalt sind stark bedroht.

Wildbienen

Vortrag, 20. September 2017 19 Uhr                                                       Ladenlokal Urban Gardening, Arminiusstraße 7a, Bad Lippspringe

Die Wildbienen als Garanten unserer biologischen Vielfalt sind stark bedroht. Die Bedeutung der Wildbienen mitsamt ihrer Entwicklung, ihrer Fortpflanzungs- und Lebensweise, sowie ihrem Nutzen als unentbehrliche Bestäuber weltweiter Kultur- und Blütenpflanzen werden vorgestellt. Sämtliche der 560 Arten, die noch in der BRD vorkommen, stehen unter strengstem Naturschutz. 50% stehen bereits auf der Roten Liste. Aber warum sterben unsere Bienen?

Wie man mit einfachsten Mitteln für unsere Artenvielfalt Sorge tragen kann, veranschaulicht Hermann Hunfeld  mit Hilfe wunderbarer und informativer Bilder.

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 2€

 

Der Wald spricht viele Sprachen – Wir sind ausgezeichnet!

Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur- Natur für alle“ an und lenkt den Blick auf die Chancen, die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Die Dekade möchte bei mehr Menschen Interesse für die Naturvielfalt wecken und das Naturbewusstsein in der Gesellschaft stärken. Im Rahmen des Sonderwettbewerbs werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen ausgezeichnet.

Das Projekt „Der Wald spricht viele Sprachen“, ausgezeichnet am 3. September 2017, trägt in beispielhafter Weise dazu bei, Flüchtlingskindern einen ungewöhnlichen wie anregenden Einblick in den Wald, in die Sprache und die Mentalität ihrer neuen Heimat zu geben.

 

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen verschiedener Länder und Kulturen gemeinsam für ein Thema  zu begeistern und darüber Gemeinsamkeiten, Interaktion sowie Anerkennung zu generieren, ist Ziel des Projektes.

Der Wald  ist der ideale Ort für Selbsterfahrung  und Vertrauensbildung, und  ist vor allem ein kindgerechter Ort für Spiele / zum Entdecken. Darüber hinaus  ist er Lernort für Sprache und weitere fächerübergreifende Kenntnisvermittlung (Mathematik, Kunst, Sport, Sachkunde, …), vor allem aber in Sich ein bedeutender Lebensraum.

Biologische Vielfalt
Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de

UN Dekade Biologische Vielfalt: Soziale Natur- Natur für Alle

Morgen, am 3. September ist es soweit.  Unser Projekt – Der Wald spricht viele Sprachen-wird im Rahmen des Sonderwettbewerbs Soziale Natur – Natur für Alle der UN Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Für uns ist das eine großartige Würdigung unserer Arbeit.

Hier das Interview mit unseren Vorsitzenden Frederick Lüke und Matthias Schmitt.

 

Kistengärtnern

Kistengärtnern

Praktische Tipps zum Aufbau und zur Bepflanzung gibt es am 30. August ab 19:30 im Urban- Gardening –Laden.

Um eigenes Gemüse ernten zu können, braucht man nicht zwangsläufig einen großen Gemüsegarten. Nicht einmal ein Beet, vor dem ein Gartenneuling mit vielen Fragezeichen im Kopf steht, ist unbedingt erforderlich. Denn: Gärtnern geht auch in Kisten. Aus Bäckerkisten können Sie ganz leicht ein Hochbeet bauen. Und, was für viele Menschen auch wichtig ist: es lässt sich ebenso leicht wieder abbauen.
Ein Kistenhochbeet ist mobil. Es wird auf einer oder mehreren Europaletten aufgebaut. So können Sie es z. B. in der nächsten Saison auch an einer anderen Stelle wieder aufbauen. Zur Not lässt sich ein Kistenhochbeet mit einem Hubwagen sogar fertig bepflanzt transportieren.

Dorothea Baumjohann, Gartenfotografin und Autorin für Gartenbücher.